Leistung

Schulbegleitung an Stadtteilschulen & Gymnasien

Begleitung im Hamburger Zwei-Säulen-Modell – passend zur jeweiligen Schulkultur.

1:1
Individuelle Begleitung
Hamburg
Stadtweit verfügbar
0 €
Eigenkosten
§ 35a / § 112
Rechtsgrundlage

Hamburgs Zwei-Säulen-Modell stellt unterschiedliche Anforderungen: Stadtteilschulen bieten heterogene Lerngruppen, Gymnasien einen verdichteten Lehrplan. Unsere Schulbegleitung passt sich beidem an – und versteht die jeweilige Schulkultur.

Kapitel 01

Zwei Schulformen, zwei Logiken

Stadtteilschule und Gymnasium sind in Hamburg formal gleichwertig, aber unterschiedlich organisiert. Stadtteilschulen tragen heterogene Lerngruppen, arbeiten oft mit individueller Lernbegleitung und führen schrittweise zu allen Abschlüssen bis zum Abitur. Gymnasien verdichten den Lehrplan auf acht Jahre und setzen schneller Leistung in der vorgesehenen Form voraus.

Diese unterschiedlichen Logiken brauchen unterschiedliche Begleitstrategien. An der Stadtteilschule arbeiten wir oft eng mit der Differenzierung der Lehrkräfte – als zusätzliche Strukturhilfe innerhalb eines bereits inklusiv gedachten Settings. Am Gymnasium leisten wir häufiger Übersetzung: zwischen einem hohen, an Norm-Schüler:innen orientierten Anforderungsniveau und den realen Möglichkeiten unseres Schützlings an diesem Tag.

Kapitel 02

Schulkultur lesen

Keine zwei Hamburger Schulen sind gleich. Die Schulkultur einer alteingesessenen Gelehrtenschule unterscheidet sich grundlegend von der Kultur einer jungen Stadtteilschule mit hohem Migrationsanteil. Wir nehmen uns vor jedem Mandat Zeit, die jeweilige Schule kennenzulernen – Rituale, Regelwerke, Tonfall, informelle Strukturen.

Erst auf dieser Grundlage entwickeln wir eine Begleitstrategie, die zur Schule passt und nicht dagegen arbeitet. Das spart Konflikte, die sonst auf dem Rücken des Kindes ausgetragen würden.

Kapitel 03

Begleitung bei Schulformwechsel

Ein Wechsel von der Stadtteilschule aufs Gymnasium – oder umgekehrt – ist nie nur eine schulorganisatorische Entscheidung. Er ist ein biografischer Einschnitt, der oft mit Erleichterung, aber auch mit Brüchen einhergeht. Wir begleiten Familien in dieser Phase nicht nur logistisch, sondern auch emotional.

Wir bereiten Übergänge mit Hospitationen vor, schaffen Kontakt zur neuen Klassenleitung, übersetzen die Geschichte des Kindes in eine wertschätzende Sprache und stellen sicher, dass die Begleitung nahtlos weiterläuft.

Kapitel 04

Oberstufe und Abitur mit Begleitung

Schulbegleitung endet nicht automatisch in der Oberstufe. Wo ein bewilligter Hilfeplan dies vorsieht, begleiten wir auch in die Vorstufe, das Profilfeld und die Abiturphase. Hier geht es weniger um Strukturierung von Aufgaben als um Stressregulation, um realistische Arbeitsplanung und um das Aushalten von Prüfungsdruck.

Unsere Begleiter:innen in der Oberstufe sind besonders sorgfältig ausgewählt – fachlich versiert, diskret und in der Lage, mit jungen Erwachsenen auf Augenhöhe zu arbeiten.

Kapitel 05

Zusammenarbeit mit Beratungslehrkräften und ReBBZ

Sowohl an Stadtteilschulen als auch an Gymnasien sind Beratungslehrkräfte zentrale Knotenpunkte. Wir suchen den Kontakt zu ihnen aktiv – nicht, um Verantwortung abzugeben, sondern um sie als interne Verbündete im System Schule zu gewinnen. Wo das ReBBZ involviert ist, koordinieren wir uns eng und vermeiden Doppelstrukturen.

Diese Vernetzung erfolgt immer mit Wissen und Einverständnis der Familie. Datenschutz und Schweigepflicht sind dabei keine Hürde, sondern Qualitätsmerkmal.

Zielgruppe

Für wen geeignet

  • Schüler:innen, die das Gymnasium kognitiv schaffen, aber sozial-emotional Unterstützung benötigen
  • Jugendliche an Stadtteilschulen mit hohem Förderbedarf
  • Familien, die einen Schulwechsel begleiten möchten
Warum LAF InkluVision

Vier Versprechen

01
Qualifiziertes Team

Sorgfältig ausgewählte Begleiter:innen mit pädagogischem, therapeutischem oder studentischem Hintergrund.

02
Verlässliche Vertretung

Krankheits- und Urlaubs­vertretung ist mitgedacht – Kontinuität für Ihr Kind.

03
Antrag & Hilfeplan

Wir begleiten Sie durch den Antrag, das Hilfe­plan­gespräch und die Kommunikation mit dem Kostenträger.

04
Transparent dokumentiert

Regelmäßige Fachberatung, Reflexion und nachvollziehbare Dokumentation.

Ablauf

So arbeiten wir mit Ihnen

01

Kennenlernen der Schule

Wir stimmen uns mit Klassenleitung, Beratungslehrkraft und ggf. ReBBZ ab.

02

Individuelle Strategie

Was passt zu diesem Kind an dieser Schule?

03

Begleitung & Coaching

Im Unterricht – und im Hintergrund, wenn die/der Jugendliche das wünscht.

04

Anschlussperspektive

Übergang Klasse 4 → 5, Schulformwechsel oder Oberstufe.

Finanzierung

Für Familien kostenfrei

Über § 35a SGB VIII oder § 112 SGB IX. Schulformunabhängig.

  • Kostenträger: Jugendamt oder Eingliederungs­hilfe
  • Rechtsgrundlage: § 35a SGB VIII / § 112 SGB IX
  • Direkte Abrechnung – kein Eigenanteil der Familie
  • Wir unterstützen bei Antrag und Hilfeplan
Schulbegleitung an Stadtteilschulen & Gymnasien bedeutet für uns: Beziehung vor Methode, Klarheit vor Tempo – und ein Schulalltag, an dem Ihr Kind teilhaben kann."
LAF InkluVision UG – Mitten-drin
Verfügbarkeit

In ganz Hamburg verfügbar

Wir arbeiten in allen sieben Hamburger Bezirken und kennen die Wege durch Jugendamt, Eingliederungs­hilfe und ReBBZ vor Ort. Wählen Sie Ihren Stadtteil und erfahren Sie mehr.

FAQ

Häufige Fragen

01

Begleiten Sie auch in der Oberstufe?

Ja, sofern ein bewilligter Hilfeplan vorliegt.

02

Was, wenn ein Schulformwechsel ansteht?

Wir begleiten den Übergang und übergeben strukturiert an die neue Schule.

03

Sind Sie an allen Hamburger Schulen tätig?

Ja, im gesamten Hamburger Stadtgebiet – an staatlichen wie privaten Schulen.

Kontakt

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Ein erstes Gespräch ist unverbindlich und kostenfrei. Beschreiben Sie uns kurz Ihre Situation – wir melden uns innerhalb weniger Werktage.